AudioLex

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Hörtraining für Wortverständnis: hören, erkennen, wiederholen. Ganz offline.

Stephan Reindl Wissenschaft / Bildung Sport / Gesundheit

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Beschreibung

AudioLex trainiert das Verstehen gesprochener Wörter, wenn Hören und Verstehen auseinanderfallen: Der Schall kommt an, wird aber nicht mehr zuverlässig als Sprache erkannt. Das passiert nach einseitigem Hörverlust, und ein Hörgerät allein löst es nicht — es macht laut, nicht verständlich. Der Weg vom Klang zum Wort will wieder geübt werden.

Zwei Modi, beide auf dasselbe Ziel:

Lernmodus — ein Wort wird gespielt, der Text steht dabei. Das baut die Verbindung zwischen dem, was ankommt, und dem, was es bedeutet.

Prüfmodus — das Wort wird gespielt, die Karte bleibt verdeckt. Man entscheidet selbst, wie gut es saß. Aus dieser Bewertung ergibt sich, wann das Wort wiederkommt: nach einer Minute, nach zehn, nach einem Tag, einer Woche oder einem Monat.

Mitgeliefert sind 92 Wörter und Sätze: 72 auf Deutsch — 68 aus einer freien Sprachsynthese, vier von echten Stimmen eingesprochen — und 20 auf Englisch. Was trainiert wird, ist eine eigene Einstellung und hängt nicht an der Sprache der Oberfläche. Eigene Aufnahmen kommen dazu: Wörter oder Sätze einsprechen, verschriftlichen, trainieren. Mehrere Sprecher lassen sich getrennt halten und einzeln zu- oder abschalten — eine vertraute Stimme ist eine andere Übung als eine fremde.

Wer schwerer üben will, legt ein Störgeräusch unter die Sprache und stellt den Abstand zwischen beiden in Dezibel ein. Drei Trainingsstufen setzen das mit einem Tipp: Einfach ohne Geräusch, Schwierig mit deutlichem Sprachvorsprung, Fortgeschritten mit dem Geräusch über der Sprache. Ein Geräusch ist dabei — aufgenommen in einem Bus. Eigene lassen sich aufnehmen oder als WAV-Datei importieren.

Für das Training mit Kopfhörern gibt es die Kanalwahl links, rechts oder beide — sinnvoll, wenn nur ein Ohr trainiert werden soll. Läuft der Ton über ein Bluetooth-Hörgerät, wird Stereo dort mono summiert; die App erkennt das und zeigt die Kanalwahl als unwirksam an, statt eine Wirkung vorzutäuschen.

Was AudioLex nicht tut: Es fordert keine Internet-Berechtigung an, hat kein Konto, keine Tracker, keine Werbung. Wortschatz, Bewertungen und Sitzungsverlauf bleiben auf dem Gerät — nicht als Zusage, sondern weil die App technisch nichts übertragen kann. Eine Sicherung schreibt eigene Aufnahmen, eigene Geräusche und den Sitzungsverlauf auf Tastendruck als ZIP-Datei in die eigenen Dokumente. Was danach damit passiert, entscheidet man selbst.

AudioLex ist ein Übungswerkzeug, kein medizinisches Produkt. Es ersetzt weder die Beratung beim Hörgeräteakustiker noch die Abklärung in der HNO-Heilkunde.

Die App ist für einen einzelnen Menschen entstanden, der genau dieses Problem hat. Das merkt man ihr an: Sie ist nüchtern, und sie erklärt sich nicht von selbst — die Kurzanleitung darin ist der Versuch. Die Oberfläche spricht Deutsch oder Englisch, umschaltbar auf dem Startbildschirm.

Neu in dieser Version (0.37.0)

Wenn du „Nur links" oder „Nur rechts" wählst und ein Headset mit Mikrofon angeschlossen ist, sagen die Einstellungen jetzt, warum die stummgeschaltete Seite trotzdem leise mitspricht: Das Mikrofon nimmt den spielenden Hörer auf.

Die App sendet dort nichts. Kopfhörer ohne Mikrofon trennen sauber, auch die mit 3,5-mm-Klinke.

Versionen

Version Datum Größe Benötigt Android Herunterladen
0.37.0 aktuell
2f373ad6f969f3bd…
02.09.2026 30 MB API 29
0.36.3
89586b1c6d6d9d0f…
02.09.2026 30 MB API 29

Berechtigungen

Was die App beim System anfragt. Sensible Zugriffe gibt Android erst nach deiner Bestätigung frei.

  • MikrofonTon aufnehmen.
  • audiolex.DYNAMIC_RECEIVER_NOT_EXPORTED_PERMISSION

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